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Kleines Internet-Lexikon

Kleines Lexikon: Firewall

Oberbegriff für ein Sicherheitskonzept, das das Eindringen von Crackern, die Ausbreitung von Viren und andere unerwünschte Aktivitäten in einem Computer-Netzwerk verhindern soll (engl.: Brandschutzmauer).

Fälschlicherweise wird unter Firewall mitunter eine fertige Software verstanden, die nur noch aus der Schachtel geholt und installiert werden muß (einige Software-Hersteller sind an diesem Mißverständnis nicht ganz unschuldig...). Solche Standard-Lösungen können nur begrenzt wirken und erzeugen gelegentlich ein trügerisches Sicherheitsgefühl, das oft durch die Realität nicht begründet ist.

Tatsächlich ist eine wirksame Firewall eine recht komplexe Angelegenheit und zeichnet sich vor allem durch einen ganzheitlichen Ansatz aus.

Technisch gesehen wirken Rechner, die als Firewall in Netzen ihren Dienst tun, i.d.R. als Paketfilter. D.h. sie untersuchen den (hoffentlich) gesamten durchlaufenden Datenverkehr nach bestimmten Kriterien und blocken ihn ggf. ab. Die Kriterien können z.B. Herkunft und/oder Ziel der Netzpakete, deren Typ oder Inhalt sein. Was erlaubt ist und was nicht, legen sog. Filterregeln fest. Das Aufstellen dieser Regeln bzw. Anpassen an individuelle Situationen ist die eigentliche Kunst der Firewall-Konfiguration.

Eine gutes Firewall-Konzept begnügt sich aber nicht mit Paketfiltern, sondern schließt noch weitere Maßnahmen mit ein (deren Beschreibung den Rahmen dieses kleinen Lexikons sprengen würde).

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